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Hortkooperationsklassen

Was sind HortKoopKlassen?

Eine besondere Form der Kooperation pflegen wir mit dem Städtischen Hort in der Grünewaldstraße 18. Die Kinder dieses Hortes führen wir als „Hort-Kooperations-Klassen“.

Organisatorisch bedeutet dies, dass in jeder Jahrgangsstufe alle Kinder des Hortes Grünewaldstraße 18 gemeinsam eine Klasse besuchen. Die Klassenlehrerin und die Erzieher der Kinder verstehen sich hierbei als ein Team. Sie arbeiten eng zusammen und tauschen sich vielfältig miteinander aus.

Konkret gestaltet sich die Zusammenarbeit so:

Gemeinsame Unterrichtszeit

2 x pro Woche kommen Erzieher in die Schule

Gemeinsame Hortzeit

1 x pro Woche kommt ein Lehrer in den Hort

Gemeinsame Teamzeit

1 x pro Woche

Die Erzieher/innen erleben die Kinder in der Schule

Die Lehrerin erlebt die Kinder im Hort.

Erzieher/innen und Lehrer/innen tauschen sich aus und vernetzen sich.

  • Unterricht erleben

  • Ausflüge begleiten
  • individuell fördern
  • Gruppenarbeit betreuen
  • offene Unterrichtsformen begleiten
  • im Team arbeiten

 

 

  • Freizeit gemeinsam gestalten

  • Konflikte aufarbeiten
  • Kindersprechstunden durchführen
  • individuell fördern
  • Kreativangebote durchführen
  • schulische Projekte vertiefen (z. B. in welchen Straßen/Häusern wohnen die Kinder, eine Uhr basteln, Kinder messen und wiegen etc.)
  • Kooperationsstunden (Schule und Hort) planen

  • Einzelfälle besprechen
  • individuelle Fördermöglichkeiten und -ziele festlegen
  • sich auf gemeinsame Ziele einigen
  • Hausaufgaben besprechen
  • gemeinsame Elterngespräche vorbereiten und führen
  • die gemeinsame Arbeit reflektieren
 

Ein festes Team bestehend aus 1 Lehrkraft und 2 Erzieher/innen – betreut die Kinder den ganzen Tag!

Die Kinder haben sowohl am Vor- als auch am Nachmittag verlässliche Bezugspersonen.

Warum machen wir das?

Wir haben erkannt, dass wir mit dieser Form der Zusammenarbeit...

... den Kindern am Vor- und Nachmittag eine Erziehung mit einheitlichen Regeln, Zielen und Konsequenzen bieten und die Kinder damit mehr Sicherheit, Stabilität und Orientierung erfahren.

... das Lernen unterstützen. Durch den Austausch auch über Unterrichtliches, die Teilnahme des Hortpersonals am Unterricht, die Begleitung der Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung durch die Lehrkraft am Nachmittag ist sowohl beim Hort- als auch beim Schulpersonal das Wissen über individuelle Stärken, Schwächen und Arbeitsweisen umfangreicher und kann zu gezielterer Förderung verhelfen.

... gezielter Werte vermitteln. Konflikte, die in einer der Institutionen entstehen, wirken sich in der jeweils anderen Institution aus – können bei einer Kooperation aber GEMEINSAM geklärt werden.

... die Eltern besser in unsere Arbeit einbeziehen.

Das ist unser Beitrag für mehr Chancengleichheit und weniger Bildungsungleichheit in unserer Gesellschaft.

Artikel aus Stadtanzeiger vom Mittwoch, 27. Juli 2016

"Wenn die Lehrerin am Nachmittag zur Begleiterin wird.", hier als Download-PDF (ca. 564 kB).